| Die Position der Danoline-Produkte hat großen Einfluss auf die Effektivität der akustischen Eigenschaften. Eine falsche Position kann unerwünschte Geräusche hörbar machen und verstärken. Hier folgen einige Beispiele von Raumformen mit einer jeweils günstigen Position von Schallabsorbern. |
| Kleine, dichtmöblierte Räume mit normaler Deckenhöhe werden mit ungelochten, Basstöne absorbierenden Platten ausgestattet (Regula). | |
| In Räumen bis zu 200 m² empfiehlt sich die Verwendung von gelochten Platten (Globe, Quadril, Micro). | |
| In Räumen bis zu 200 m² empfiehlt sich die Verwendung von gelochten Platten (Globe, Quadril, Micro). | |
| In größeren Räumen, in denen besonders eine Dämpfung der hohen Frequenzen erwünscht ist, sollten Platten mit kleinen Lochdurchmessern (Micro) montiert werden. |
| In großen Räumen mit niedriger Decke können aufgrund von Streifgeräuschen akustische Probleme auftreten. Ein solcher Raum sollte deshalb mit Schallbarrieren in Form von Balken oder Vorsprüngen verse-hen werden. | |
| In Vortragssälen muss davon abgeraten werden, Deckenflächen mit Vorsprüngen zu versehen, da diese zu einem verspäteten Echo führen. | |
| Bei in einem spitzen Winkel zueinander verlaufenden Flächen sind beide Flächen mit Schallabsorbern zu versehen. | |
| In Räumen mit grosser Deckenhöhe sind über normaler Etagenhöhe gelegene Dekken wie auch Wandflächen mit Schallschluckmaterial zu versehen. Zur Verhinderung von Echoeffekten empfiehlt es sich, durchgehende Wandflächen in grossen Räumen mit Absorbern auszustatten. | |
| Miteinander verbundene Räume, d.h. 2 fast gleich große Räume in offener Verbindung zueinander, wirken als gegenseitige Schallverstärker, weshalb in beiden Räumen Schallschluckmaterial zu installieren ist. | |
| Nachhallzeiten sind so aufeinander abzustimmen, dass Übergänge zwischen Räumen wie akustische Schleusen wirken. Räume mit Schalldämmung und Räume mit langen Nachhallzeiten als benachbarte Räume nebeneinanderzulegen, ist keine optimale Lösung. Zwischen zwei solchen Räumen sollte ein Raum mit einem mäßig schallgedämpftem akustischem Klima liegen. | |
| Konferenzsäle und Auditorien sollten teils die Sprache des Redners klar hervortreten lassen, teils unerwünschte Reflexionen dämpfen. Deshalb werden über dem Rednerpult reflektierende Flächen verwendet, an der dem Rednerpult gegenüberliegenden Seite jedoch absorbierende. | |
| Konkave oder konvexe Flächen können in Kombination miteinander zu variierenden akustischen Verhältnissen führen und sind daher für normale akustische Aufgaben nicht geeignet. Sollten jedoch verschiedene Raumeffekte erwünscht sein, können die Flächen zusätzlich mit Platten verschiedener Lochungsgrade versehen werden. | |
| Kuppeln, Rotunden oder Tonnengewölbe bündeln den Schall im konstruktiven Mittel-punkt. Der Schall ist daher in Form von starken Echos zu hören. Um diesen Effekt zu begrenzen, muss der konstruktive Mittel-punkt weit über Kopfhöhe liegen. | |
| Entlang Wänden oder in Längsrichtung von Tonnengewölben wird der Schall verstärkt. Auf diese Weise kann Schall über lange Strecken hinweg transportiert werden, um sich dann plötzlich niederzuschlagen. Zur Vermeidung dieses Effekts werden Schallbarrieren eingebaut. | |
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